Mylepsinum Wirkstoff  Primidon 

Es begann mit abnormer Müdigkeit, später kam ein  Tremor hinzu ,neue Verhaltensauffälligkeiten, kein Bellen war für eine gewisse Zeit war mehr zu hören,zeitweise vermehrter Speichelfluss und vorrübergehend kam es u.a. zu Magen-Darm-Störungen, Futterverweigerung bis hin zu Ekel vor dem Futter, auch Erbrechen des Futters oder der Tabletten.  Mit der Zeit und bei höherer Dosis verstärkte sich auch die Gangunsicherheit, aus der sich eine Ataxie (Störung der Bewegungsabläufe) wurde. Unter der verabreichten Höchstdosis und enormen sedativen Nebenwirkungen wurde Tatty dann auch noch im Wachzustand ohne Anfall harninkontinent( sicherlich sehr unangenehm für den Hund).

Dauerndes Rülpsen war zu hören, die regelmäßige Überprüfung der Leberwerte zeigte, wie schnell diese anstiegen - da war eigentlich schon die Alarmglocke an und zwang zum Abbruch.

Unter diesem Zustand sollte lt. Tierarzt und der betreuenden Fachkraft aus der Neurologie weiter aufdosiert werden, was ich aber im Interesse des Hundes nicht mitmachte.

 

  Um die Grand mal Anfälle in den Griff zu bekommen wurde damals schon bereits Diazepam Zäpfchen eingesetzt, auch Valiquid wurde versucht. Die Erfolge waren mäßig.

Das Clustering (Seienanfälle) hatte noch dazu eine viel zu lange und quälende postictale Phase, die sehr schnell unter geringster Erregung (kleine Geräusche, wie z.B. Toaster, das Öffnen einer Mineralwasserflasche, das Betätigen der Türklininke,Lichtreflexe, fremde Hunde,allg. kleinere Umweltreize) dann wieder in den nächsten Anfall münden konnten

.

Ich möchte bemerken,dass wir im Außenbereich wohnten, von einer Reizüberflutung konnte also keine Rede sein,aber selbst diese Reize waren wohl schon zuviel!

Die kleinen Anfälle im Stehen und die knüppelharte Muskulatur, während solcher Anfälle, ja selbst die großen Anfälle schienen unbeeintächtig unter Mylepsinum.

Eine Tierärztin die zusätzlich eine homöopathische Ausbildung hatte wurde hinzugezogen und besuchte uns um Tatty zu beobachten, der Erfolg der Therapie war gleich null!

Schon bald waren nicht einmal mehr Autofahrten möglich, andere Hunde zu treffen brachte nun auch Anfälle,überhaupt mußten wir uns drastisch einschränken.

 

Anzeichen vor einem großen Anfall,fokale Anfälle die in einen großen Anfall münden (können) sog. Jackson March

zurück