Zur Vorgeschichte

Durch Vermittlung eines Wolfsgehegebetreibers kam eine Kontaktaufnahme zu einem "Züchter" zustande, dessen Welpen nach Aussage des Wolfsgehegebetreibers getötet werden sollten.

Später hieß es, diese Aussage würde nicht den Tatsachen entsprechen, da der Wolfsgehegetreiber lediglich die Hunde dieses "Züchters" vermittelt.

 Um einen Hund zu retten hatte ich mich spontan zum Kauf entschlossen.

 In meiner Sorge um die Tiere machte ich mich auf den Weg um eine Kaukasische Ovtcharka Hündin beim "Züchter" abzuholen. 

Am Gelände des "Hundezüchters" angelangt erblickte ich immerhin ca. 30-35 Huskies!

 Auf dem stark verkoteten und nach Urin stinkendem Gelände lagen noch die Kälberteile der letzten Fütterung und auf einer Art Hinterhof befanden sich neben einer an der kette liegenden Hirtenhündin ein paar Welpen.

 Entsetzt und aufgewühlt von dem Zustand der dort vorgefundenen Tiere, der Haltung und "Zucht", alamierte ich als erstes den Vermittler des Hundes der hierzu allerdings merkwürdigerweise keine Stellung mehr beziehen wollte.

Später erkannte ich, dass der Wolfsgehebetreiber scheinbar eine Freundschaft zum "Züchter" pflegt und auch Spendengelder durch den Verein des "Züchters" erhält.

 

Die ominöse "Tierschützerin" aus dem Ministerium

Voller Vertrauen wendete ich mich daraufhin privat an eine angebliche Fachfrau aus dem Tierschutzbereich, die Sorge für diese Hunderasse(n) trägt und eine Hundeschule unterhält.

Nach der Meldung bei dieser Fachfrau hörte ich nie wieder etwas von dieser,bis zu dem Tag an dem ich das Veterinäramt bzw. die dafür zuständige Stelle im Ministerium informierte -

genau hier,im Ministerium, traf ich wieder auf die ominöse Dame aus dem Tierschutz!

 Nur aufgrund meiner mehrfachen Nachfrage im Amt fand dann doch nach immerhin 5 Wochen eine Überprüfung des "Züchters" statt.

Das Ergebnis dieser Überprüfung, wie sollte es anders sein, ergab natürlich keinerlei Beanstandungen.

Es ist also mehr als warscheinlich,dass bei dieser Konstellation verschiedener Interessen der Züchter zuvor von der bevorstehenden Kontrolle Kenntnisse erhalten hat.

Auf der Internetseite des "Züchters" war die Rede von einer Zusammenarbeit mit der im Amt tätigen Dame und dem "Züchter" selbst.

DATENSCHUTZ

 

Meine datengeschützte Meldung an die zuständigen Behörden hatte schon binnen weniger Stunden den Erhalt dieses Briefes durch den "Hundezüchter" zur Folge.

 Zitat aus dem Brief:

vielen Dank fuer die Anzeige beim Ministerium xxxx , der Minister ist

ein sehr guter Bekannter von mir :-)), auch das Kreisordnungsamt samt

Veterinaer war vor Ort und bescheinigten mir ganz toll, dass meine

Hundehaltung vorbildlich sei.

 

DATENSCHUTZ ?

Wer hatte meine datengeschützte Meldung an den Züchter weitergeleitet?

 

EIN ZUVERLÄSSIGER ZÜCHTER

 

Wie es wirklich im Verantwortungsbereich des "Hundezüchters" aussah, konnte ich kurze Zeit später einer Tierheimseite entnehmen.

Ein Hund dieses "Züchters" war aus seinem Gelände entwichen und konnte von Tierschützern aufgegriffen werden.

Das Tier war in einem erbärmlichen Zustand und mußte unverzüglich getötet werden.

Nach Begutachtung durch den Amtsveterinär wurde es wie folgt beschrieben, Auszüge aus dem 2 Seiten langen tierärztlichen Untersuchungsbericht:

 

Diagnose:

Kachexie (Endstadium chronischer Erkrankungen)

Gesäugetumor im fortgeschrittenem Stadium

Chronisch degenerative Veränderung der linken Hinterextremität

Chronische Unterernährung

Chronische Schmerzzustände

Chronisch zehrende Erkrankung (Gesäugetumor) 

 

Nachdem klar war, dass dieser Hund vom "Züchter" kam, zeigte der "Züchter" aber selbst Zweifel, ob es sich um eines seiner Tiere handelte.

Weiterhin zerstörte der "Züchter" in seiner Wut die Telefonanlage des Tierheims und schupste einen Mitarbeiter herum.

 

Bevor der Polizeiwagen eintraf suchte der randalierende "Züchter" allerdings das Weite.

 

 

Warum erstattete das Tierheim keine Anzeige?

 

Wie reagierte die zuständige Behörde

Selbst dieses erschreckende Beispiel hat die zuständige Behörde nicht einmal dazu bewogen dem Züchter Einhalt zu gebieten!

Die Dame aus dem Ministerium

bescheinigte dem Hundezüchter unglaublicherweise sogar:

Alle Tiere wiesen einen ausgezeichneten physischen und psychischen Allgemeinzustand auf.

"Keines der Tiere wies Verletzungen auf,die von innerartlichen Auseinandersetzungen stammen konnten".

Der "Züchter" selbst schrieb aber auf verschiedenen Internetseiten,dass ein solche Auseinandersetzung

im Rudel eine Gehbehinderung der Hündin zur Folge hatte.

Der Kreisveterinär hätte ihr Hinkebein vor knapp einem Jahr gesehen.

Eine fachliche Auseinandersetzung war letztendlich als unseelige Allianz bestimmter

Personenkreise zu bewerten und fand definitiv in Bezug zur Sachlage überhaupt nicht statt.

 

Was sagt der Amtsveterinär ?

Anruf und Nachfrage bei Herrn Dr. S:"Ach wissen Sie, jeden Tag werden Tiere getötet, ich möchte mich hierzu nicht äußern."

 

Wie kann es sein, dass ein Amtstierarzt erst eine Diagnose erstellt in der sogar von chronischen Schmerzzuständen und Kachexie s.o. die Rede ist und später wird von diesem Amtstierarzt vor Gericht behauptet "die Hündin war jedoch schmerzfrei" ?

 

Anzeige

 

Meine damalige Anzeige führte letztendlich dazu, dass der Züchter mich wegen Verleumdung und übler Nachrede anzeigte.

Trotz der offensichtlich offenkundigen Mängel bei der Haltung und Zucht des "Züchters",die sogar durch den unabhängigen Amtstierarzt Bestätigung fanden, führten das Gericht dazu mich mit einer Geldbuße zu verurteilen.

 

Wer sich dem Tierschutz annimmt dem werden außerdem große Schwierigkeiten im privaten Umfeld bereitet.

Altbekannte Probleme sind die Sendung von Postpaketen (Beate Uhse, Orion Versand), anonyme Anrufe, Anzeigen wegen Haltung unberechenbarer Kampfhunde.

zurück